Anheften
Dieses Butter-Kichererbsen-Curry ist meine Lösung für schnelle, herzhafte Abende wenn es draußen kalt ist und ich mir ein bisschen indische Sehnsucht in die Küche holen möchte Dabei ist es so cremig wie ein klassisches Butter Chicken kommt aber ganz ohne Fleisch aus und schmeckt mit Reis oder Naan herrlich sättigend
Ich habe es an einem regnerischen Sonntag zum ersten Mal gekocht und inzwischen bringen sogar meine Kinder gerne ihre Freunde zum Curry-Abend mit
Zutaten auf Deutsch
- Butter: Gibt dem Curry seine cremige Basis wähle hochwertige Süßrahmbutter oder vegane Butter für ein pflanzliches Gericht
- Kichererbsen: Sorgen für Protein und die richtige Bissfestigkeit am besten Bio-Qualität oder gut eingeweicht und gekocht wenn du getrocknete nimmst
- Rote Zwiebel: Liefert eine süßliche Grundnote gelbe Zwiebeln funktionieren aber auch prima
- Knoblauch: Ist essenziell für Tiefe und Aroma achte auf frische und saftige Zehen
- Frischer Ingwer: Bringt eine feine Schärfe verwende keine zu trockenen Stücke für besten Geschmack
- Tomatenmark: Intensiviert den Geschmack konzentrierte Tubenware ist meist aromatischer als Dosenware
- Kurkuma-Pulver: Gibt dem Gericht eine goldene Farbe möglichst Bio-Qualität nehmen
- Gemahlener Kreuzkümmel: Schafft ein wunderbar warmes Aroma such nach frisch gemahlenen oder kleinen Packungen aus dem türkischen Supermarkt
- Gemahlener Koriander: Gibt dem Ganzen Tiefe frisch gemahlen noch aromatischer
- Chili-Pulver oder frische Chili: Für die individuelle Schärfe Menge am besten langsam steigern
- Garam Masala: Ist die Hauptgewürzmischung gerne mal im Asialaden ausprobieren jede Marke schmeckt anders
- Salz: Hebt alle Aromen hervor verwende Ursalz oder Meersalz für bessere Mineralien
- Zerdrückte Tomaten: Machen die Basis für die Sauce wähle dickflüssige aus der Dose oder eigene frische Tomaten wenn Saison ist
- Schlagsahne oder Kokosmilch: Beide Varianten sorgen für Cremigkeit Kokosmilch ergibt die vegane Option
- Zitronensaft: Verleiht Frische am besten den Saft frisch pressen Limette geht ebenso
- Gehackter Koriander: Gibt dem Gericht das typische indische Finale immer erst kurz vor dem Servieren schneiden
- Gurke in Scheiben: Sorgt für knackige Frische als Beilage optisch und geschmacklich ein Genuss
- Naan: Als klassisches Dippbrot nach Belieben mit Knoblauch oder Kräutern
- Basmatireis: Harmoniert perfekt und nimmt die Sauce wunderbar auf
Schritt-für-Schritt-Anleitungen
- Butter schmelzen und Zwiebeln anbraten:
- Die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen Bis sie komplett flüssig ist und leicht schäumt kommen die gewürfelten roten Zwiebeln dazu Diese brätst du langsam für etwa fünf bis sechs Minuten an Sie sollten weich sein und zart goldbraun werden Das dauert seine Zeit gibt dem Curry aber einen wunderbar süßen Grundton
- Knoblauch und Ingwer mit anschwitzen:
- Jetzt gibst du den gehackten Knoblauch und den frisch geriebenen Ingwer in die Pfanne Lass alles noch rund eine Minute weiterziehen dabei immer wieder wenden So kommen die ätherischen Öle optimal raus und du riechst das volle Aroma
- Gewürze und Tomatenmark rösten:
- Streue das Tomatenmark zusammen mit Kurkuma Kreuzkümmel Koriander Chili Pulvern und dem Garam Masala hinein Es darf jetzt ein bis zwei Minuten unter ständigem Rühren rösten Achtung so lösen sich die Öle der Gewürze und alles wird viel runder im Geschmack
- Tomaten und Kichererbsen zugeben:
- Nun hebst du die zerdrückten Tomaten unter und rührst alles gut durch Danach die gespülten Kichererbsen in die Sauce geben Sie sollen gut von der Tomatensauce ummantelt sein Stelle die Hitze herunter und lass das Curry zehn Minuten sanft blubbern so nimmt jede Kichererbse das Aroma auf
- Sahne oder Kokosmilch und Zitronensaft einrühren:
- Zum Schluss kommt die Schlagsahne oder Kokosmilch in den Topf sowie der frische Zitronen oder Limettensaft Vorsichtig umrühren alles noch mal kurz aufkochen lassen aber nicht mehr stark sprudeln Einmal mit Salz abschmecken fertig
- Anrichten und servieren:
- Das Curry auf tiefe Teller verteilen Mit frisch gehacktem Koriander bestreuen Nach Lust und Laune mit Gurkenscheiben Naan oder Basmatireis servieren Am besten direkt genießen solange es dampfend heiß ist
Das solltest du wissen
Reich an pflanzlichem Protein sättigend und ballaststoffreich Gut vorzubereiten und ideal für große Portionen es schmeckt sogar noch besser wenn es durchgezogen ist Keine komplizierten Küchengeräte notwendig einfach eine große Pfanne oder ein Topf genügen Mein Lieblingsmoment ist wenn ich das Curry abschmecke und mit etwas extra Koriander und einem Spritzer Limette abschließe Das Aroma in der Küche erinnert mich jedes Mal an unseren ersten Abend in einer winzigen indischen Garküche und macht einfach glücklich
Aufbewahrungstipps
Kichererbsen-Curry hält sich zugedeckt im Kühlschrank problemlos bis zu drei Tage Achte darauf dass es völlig abgekühlt ist bevor du es einpackst Für längere Lagerung friere Portionen direkt nach dem Abkühlen ein So bleibt das Aroma intensiv Breite flache Gefäße beschleunigen das Durchkühlen und Einfrieren
Zutaten austauschen
Die Schlagsahne lässt sich für eine vegane Variante komplett durch Kokosmilch ersetzen Wer mag kann auch Hafersahne probieren Die Kichererbsen kannst du gegen weiße Bohnen austauschen falls du mal keine vorrätig hast Für mehr Gemüse gib einfach Blattspinat oder gewürfelte Aubergine in die Sauce und koche sie kurz mit
Serviervorschläge
Klassisch passt dazu immer Basmatireis oder Naan Gerne auch mit einem Gurkensalat mit Joghurt und Minze Ich mag es auch die Reste am nächsten Tag als Wrap mit knackigem Salat zu füllen Frisches Koriandergrün ist der perfekte Abschluss
Hintergrund zum Gericht
Butter-Kichererbsen-Curry ist die vegetarische Antwort auf das weltbekannte Butter Chicken und hat sich von Nordindien aus längst international etabliert Die aromatische Kombination aus Zwiebeln Tomaten Kichererbsen und ordentlich Masala gibt auch an trüben Tagen ein Gefühl von Urlaub und exotischer Wärme
Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Rezepten
- → Kann ich das Gericht vegan zubereiten?
Ja, ersetze einfach Butter durch vegane Butter und Sahne durch Kokosmilch, um das Gericht vollständig pflanzlich zu gestalten.
- → Wie lange sollten die Kichererbsen gekocht werden?
Verwende gekochte Kichererbsen aus der Dose; getrocknete Kichererbsen sollten vorab etwa 1 Stunde gekocht werden, bis sie weich sind.
- → Welcher Reis passt am besten zu diesem Curry?
Basmatireis eignet sich hervorragend, da sein mildes Aroma das Curry perfekt ergänzt.
- → Kann ich das Curry auch schärfer machen?
Ja, erhöhe einfach die Menge an Chili-Pulver oder füge frische Chilis nach Geschmack hinzu.
- → Wie bewahre ich Reste am besten auf?
Reste in einem luftdicht verschlossenen Behälter bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren und sanft erneut erhitzen.