Anheften
Dieses aromatische Kichererbsencurry bringt Wärme und Komfort auf den Tisch perfekt für regnerische Tage in Deutschland oder wenn du einfach kurz entschlossen ein gesundes und sättigendes Gericht braucht Das Curry verbindet cremige Kokosmilch mit feinen Gewürzen und frischem Gemüse eine tolle Kombination für den Alltag oder wenn Gäste spontan vorbeischauen
Ich habe dieses Curry zum ersten Mal an einem verregneten Sonntag im Spätherbst gekocht Seitdem ist es eines meiner Lieblingsrezepte wenn ich es unkompliziert und doch besonders möchte
Zutaten
- Kichererbsen aus der Dose: sorgen für schnelle sättigende Proteinquelle achte auf Bio Qualität für einen besseren Geschmack
- Kirschtomaten: bringen frische Süße und machen das Curry fruchtig am besten auf feste Tomaten achten
- Blattspinat: fügt grüne Frische und Vitamin hinzu tiefgekühlter Spinat geht auch wenn kein frischer da ist
- Zwiebel: gibt dem Gericht eine tiefe herzhafte Basis eine saftige Küchenzwiebel wählen
- Knoblauch: intensiviert den Geschmack je frischer desto aromatischer
- Ingwer: bringt Frische und leichte Schärfe wähle ein festes Stück ohne runzlige Stellen
- Limette: sorgt für einen fruchtigen frischen Kick am aromatischsten sind saftige Bio Limetten
- Kokosmilch: sorgt für cremige Konsistenz und mildes Aroma achte auf eine vollfette Kokosmilch für extra Cremigkeit
- Rote Currypaste: gibt Würze und einen Hauch Schärfe milde oder scharfe Variante nach Wunsch
- Tomatenmark: verstärkt die fruchtigen Noten schonende Verarbeitung garantiert besseren Geschmack
- Kurkuma: macht das Curry sonnengelb und bringt einen Hauch Erde ins Aroma
- Currypulver: sorgt für Tiefe im Geschmack hochwertiges indisches Currypulver verwenden
- Paprikapulver edelsüß: rundet mit angenehmem Paprika Aroma ab möglichst frisch mahlen für mehr Intensität
- Pflanzenöl: wird zum Anbraten benötigt Rapsöl oder Sonnenblumenöl sorgen für milden Geschmack
- Salz: hebt die Aromen hervor feines Meersalz schmeckt besonders ausgewogen
- Basmati Reis oder Naan Brot: als Beilage ungeschliffener Naturbasmati hat besonders viel Eigengeschmack
Schritt für Schritt Anleitung
- Zwiebel und Gemüsebasis vorbereiten:
- Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden den Knoblauch ebenfalls schälen und klein hacken Ingwer schälen fein würfeln und alles bereitstellen
- Tomaten und Spinat vorbereiten:
- Kirschtomaten waschen und halbieren Blattspinat verlesen und grob zerteilen falls nötig
- Zutaten anbraten:
- Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok auf mittlerer Temperatur erhitzen Die Zwiebelwürfel langsam unter regelmäßigem Rühren anschwitzen bis sie goldgelb sind dann Knoblauch und Ingwer zugeben und für 2 Minuten weiter braten bis ein feines Aroma entsteht
- Geschmack aufbauen:
- Kichererbsen abgießen und zusammen mit Tomatenmark Currypaste sowie allen Gewürzen in die Pfanne geben Dabei alles gut umrühren damit sich die Aromen in der Hitze entfalten Jetzt sollte das Ganze kräftig duften
- Mit Kokosmilch ablöschen:
- Gieße die Kokosmilch hinein alles gut verrühren Dann die Hitze leicht reduzieren und das Curry mit aufgelegtem Deckel für circa 6 bis 10 Minuten köcheln lassen Zwischendurch umrühren damit nichts anbrennt
- Blattspinat und Limettensaft ergänzen:
- Den Spinat einrühren und einige Minuten warten bis er zusammenfällt Zum Schluss den Saft der halben Limette direkt über das Curry geben alles mit Salz abschmecken und nach Bedarf weiter würzen
- Servieren:
- Das fertige Curry mit Basmati Reis oder Naan Brot anrichten Sofort genießen solange es schön warm und cremig ist
Wissenswertes
Reich an pflanzlichen Proteinen und Ballaststoffen dank Kichererbsen
Vegan und von Natur aus glutenfrei
Restfreundlich am nächsten Tag oft noch geschmacksintensiver
Ich bin ein großer Fan von Ingwer weil er dem Curry dieses angenehme Frischegefühl gibt Bei mir zu Hause ist das Probieren der Limetten direkt am Tisch ein kleines Ritual geworden jeder mag es ein wenig anders säuerlich
Aufbewahrungstipps
Übriggebliebenes Kichererbsencurry hält sich in einem gut schließenden Behälter im Kühlschrank zwei bis drei Tage Es kann problemlos wieder aufgewärmt werden Zur Not ein Schuss Wasser oder Kokosmilch beim Erwärmen zugeben damit die cremige Konsistenz bleibt Auch das Einfrieren klappt ganz wunderbar wobei der Spinat beim Auftauen manchmal ein wenig Farbe verliert Geschmacklich bleibt das Curry aber super
Zutaten ersetzen
Wer keinen Blattspinat zur Hand hat kann auch Mangold oder sogar einfach etwas TK Spinat nehmen Frische Tomaten lassen sich durch Dosentomaten ersetzen das Curry wird dann noch eine Spur sämiger Auch mit gelber oder grüner Currypaste funktioniert das Gericht Wenn Kokosmilch nicht beliebt ist eine Mischung aus Hafersahne und einem Schuss Wasser gibt ebenfalls eine schöne Textur
Servierideen
Besonders lecker ist das Curry mit frisch gekochtem Basmati Reis der den Geschmack wunderbar aufnimmt Auch knusprig getoastetes Naan Brot eignet sich prima zum Dippen Für mehr Frische kann man gehackte Korianderblätter drüberstreuen Wer es knackig mag gibt geröstete Cashewkerne dazu
Kurzer kultureller Einblick
Gerichte mit Kichererbsen und Curry sind in vielen Regionen von Indien bis Nordafrika zuhause In Deutschland hat sich die Liebe für diese vegane Küche in den letzten Jahren rasant entwickelt Dieses Rezept bringt traditionelle Gewürze in ein modernes alltagstaugliches Gericht das allen schmeckt
Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Rezepten
- → Wie lange dauert die Zubereitung von Kichererbsencurry?
Mit vorbereiteten Zutaten dauert die Zubereitung des Kichererbsencurrys rund 25 bis 30 Minuten.
- → Kann das Curry auch ohne Kokosmilch gekocht werden?
Kokosmilch sorgt für Cremigkeit, kann aber mit einer anderen pflanzlichen oder tierischen Sahne ersetzt werden.
- → Welche Beilagen passen am besten zum Kichererbsencurry?
Traditionell wird Basmati Reis gereicht, aber auch Naan Brot eignet sich perfekt zum Curry.
- → Ist das Kichererbsencurry vegetarisch oder vegan?
Alle Zutaten im Gericht sind pflanzlich, das Kichererbsencurry ist somit vegan.
- → Kann ich weitere Gemüsesorten hinzufügen?
Ja, das Curry lässt sich flexibel mit Gemüse wie Zucchini, Aubergine oder Paprika ergänzen.