Anheften
Diese vegane Auberginen-Bohnen-Pfanne ist für mich ein echtes Wohlfühlessen geworden Sie bringt Farbe auf den Tisch wärmt von innen und schmeckt nach Urlaub am Mittelmeer Weil sie so unkompliziert ist und dabei immer wieder überraschend lecker wird gehört sie definitiv zu meinen Lieblingen für stressige Alltage und gemütliche Abende
Ich weiß noch wie ich dieses Gericht an einem verregneten Sonntag spontan ausprobiert habe Die Familie war skeptisch aber am Ende mussten alle das letzte Böhnchen aus der Schüssel fischen
Zutaten und warum sie wichtig sind
- Aubergine: Die Hauptzutat gibt dem Gericht die samtige Textur am besten frische feste Exemplare wählen
- Olivenöl: Für das Rösten der Auberginen und Anbraten der Zwiebeln am besten ein gutes natives Olivenöl verwenden
- Balsamico-Essig: Bringt fruchtige Frische die Aubergine profitiert vom Säurekick
- Ahornsirup: Für eine feine Karamellnote am besten echten Ahornsirup benutzen
- Salz und Pfeffer: Zum Würzen am besten Meersalz und frisch gemahlenen Pfeffer
- Zwiebel: Gibt dem Gericht eine milde Basis möglichst goldgelbe und feste Zwiebeln wählen
- Knoblauch: Sorgt für herzhafte Wärme Knollen mit fester Schale sind meistens frisch
- Basilikum und Oregano getrocknet: Würzen das Gericht mediterran am besten nicht zu alt verwenden da das Aroma sonst schwach ausfällt
- Cherrytomaten: Sorgen für Saft und Süße pralle rote Tomaten schmecken am aromatischsten
- Weiße Riesenbohnen: Liefern Protein aus der Dose gut abspülen
- Tomatenmark: Verstärkt die Farbe und den Geschmack kleine Dosen lassen sich gut lagern
- Harissa-Paste: Für eine kleine Schärfe unbedingt probieren wie scharf die eigene Mischung ist
- Kokosmilch: Macht die Sauce cremig beim Öffnen sollte sich keine Klumpen bilden
- Babyspinat: Frischer Geschmack dazu zarte Blätter verwenden
- Veganer Joghurt: Zum Garnieren am besten milden ungesüßten Joghurt wählen
- Frisches Basilikum: Für das Aroma am Ende am besten direkt vor dem Servieren hacken
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Ofen vorbereiten:
- Heize den Ofen auf 180 Grad Ober und Unterhitze vor Lege ein Backblech mit Backpapier aus damit die Auberginen später schön rösten und nicht ankleben
- Auberginen marinieren und rösten:
- Würfle die gewaschene Aubergine mundgerecht Vermische Olivenöl Balsamico Ahornsirup Salz und Pfeffer direkt in einer großen Schüssel Gib die Auberginen hinein und vermenge alles gründlich Die Würfel sollten gleichmäßig von der Marinade überzogen sein Verteile sie anschließend ohne Überlappung auf dem Blech Backe sie etwa 25 bis 30 Minuten bis sie außen weich und innen zart sind
- Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen:
- Schäle und hacke Zwiebel sowie Knoblauch so fein wie möglich Erhitze Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze Gib das Gemüse hinein und lass beides etwa 5 Minuten glasig werden Rühre immer wieder um damit nichts anbrennt Der Duft gibt schon die Richtung vor
- Kräuter und Cherrytomaten zugeben:
- Streue getrocknetes Basilikum und Oregano in die Pfanne Gib die gewaschenen halbierten Cherrytomaten dazu Setze einen Deckel auf die Pfanne und lasse alles etwa 10 Minuten leicht köcheln Drücke die Tomaten dabei sanft an bis sie weich sind Sie dürfen leicht aufplatzen und ihren Saft abgeben
- Bohnen und weitere Zutaten hinzufügen:
- Jetzt die abgetropften Bohnen das Tomatenmark die Harissa-Paste sowie die Kokosmilch in die Pfanne geben Verrühre alles gut und lasse es erneut etwa 10 Minuten bei sanfter Hitze ziehen Die Sauce sollte jetzt sämig und aromatisch sein
- Spinat und gebackene Auberginen unterheben:
- Nimm die Pfanne vom Herd Gib Babyspinat und einen Großteil der frisch gebackenen Auberginenwürfel in die Sauce und verrühre alles vorsichtig Der Spinat fällt durch die Wärme schnell zusammen Die restlichen Auberginen kannst du später zum Garnieren verwenden
- Anrichten und garnieren:
- Richte die Auberginen-Bohnen-Pfanne in tiefen Tellern an Setze einen Klecks veganen Joghurt in die Mitte Garniere das Ganze mit frischem Basilikum und den restlichen Auberginenwürfeln Sofort genießen solange es noch warm ist
Das solltest du wissen
- Ideal für stressige Wochentage weil schnell und unkompliziert
- Komplett pflanzenbasiert hält aber trotzdem lange satt
- Farbenfrohes Essen das richtig Laune macht
Die Aubergine ist hier mein Star Sie nimmt die Marinade so gut auf dass sie beim Backen ein so tolles Aroma entwickelt Mein schönster Moment war als meine kleine Cousine ihre Abneigung gegen Auberginen nach diesem Gericht endgültig aufgegeben hat
Aufbewahrungstipps
Dieses Gericht lässt sich wunderbar vorbereiten und hält sich luftdicht verschlossen zwei bis drei Tage im Kühlschrank Die Aromen werden sogar noch intensiver Es eignet sich bestens für Mealprep oder lässt sich in der Lunchbox mit ins Büro nehmen Wer mag kann die Reste auch einfrieren und langsam wieder erhitzen
Tausche Zutaten nach Geschmack
- Kichererbsen passen genauso gut wie weiße Bohnen
- Statt Auberginen kannst du auch Zucchini nehmen wenn du sie lieber magst
- Für noch mehr Würze lässt sich etwas Zitronensaft oder Chili unterrühren
- Statt veganem Joghurt schmeckt auch ein Cashew-Dip herrlich frisch
Serviervorschläge
- Das Gericht passt hervorragend zu frischem Fladenbrot oder leichtem Couscous
- Ein Klecks Hummus an der Seite bringt noch mehr Cremigkeit auf den Teller
- Als Beilage zu Grillgemüse oder knackigem Salat wird daraus ein richtiges Festessen
Ein bisschen Kultur
Die Kombination von Bohnen Tomaten und Auberginen ist tief in der mediterranen Küche verwurzelt In Ländern wie Italien und Griechenland gibt es ganz ähnliche Pfannengerichte Mit Kokosmilch und Harissa bekommt mein Rezept einen modernen Twist der wunderbar mit den traditionellen Aromen spielt
Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Rezepten
- → Wie lange dauert die Zubereitung insgesamt?
Die gesamte Zubereitungszeit beträgt etwa 50 Minuten: 30 Minuten fürs Backen der Auberginen und 20 Minuten für die Pfanne.
- → Kann ich statt Riesenbohnen auch andere Bohnen verwenden?
Ja, du kannst alternativ Kidneybohnen, schwarze Bohnen oder Kichererbsen verwenden, was den Geschmack leicht variiert.
- → Eignet sich das Gericht zum Vorkochen?
Absolut, die Auberginen-Bohnen-Pfanne lässt sich gut vorkochen und schmeckt auch aufgewärmt sehr aromatisch.
- → Welcher Dip passt besonders gut dazu?
Ein Klecks veganer Joghurt oder ein frischer Kräuterdip harmonieren wunderbar mit den herzhaften Aromen.
- → Wie kann ich das Gericht verfeinern?
Mit zusätzlichen Kräutern wie frischem Koriander oder einem Spritzer Limette kann das Aroma abgerundet werden.