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Dieser vegane Braten überzeugt mit einer herzhaften Mischung aus Kartoffeln, Bohnen und Gewürzen und ist besonders zur kalten Jahreszeit ein Highlight. Durch seine saftige Konsistenz und würzigen Geschmack kommt er auch bei Nicht-Veganern richtig gut an – ideal für Festtage oder ein gemütliches Sonntagsessen.
Als ich dieses Rezept zum ersten Mal gekocht habe war ich überrascht wie wandelbar Bohnen im Braten sein können und wie begeistert meine skeptischen Gäste davon waren.
Zutaten in Deutschland
- Große Kartoffeln: geben dem Braten Bindung und eine zarte Textur am besten mehligkochende Sorten wählen
- Pflanzenöl: sorgt für das Anbraten der Zutaten und trägt zur Saftigkeit bei kalt gepresstes Öl schmeckt besonders aromatisch
- Zwiebeln: verleihen Süße und Tiefe je frischer desto feiner wird der Geschmack
- Staudensellerie: bringt Frische und leichte Würze kleine feste Stangen auswählen
- Knoblauch: gibt eine herzhafte Note frische Zehen bevorzugen
- Zwiebelpulver: für zusätzliche Geschmackstiefe gutes Bio-Pulver wählen
- Echter Kümmel: harmonisiert mit Kartoffeln und unterstützt die Verdauung
- Gemahlener Kreuzkümmel: sorgt für eine warme erdige Note frisch gemahlen entfaltet er mehr Aroma
- Getrockneter Thymian: verstärkt das würzige Aroma guten aus heimischem Anbau verwenden
- Rote Chiliflocken: für feine Schärfe je nach Geschmack dosieren
- Räucherpaprika: gibt Tiefe und leicht rauchigen Geschmack spanische Qualität bringt mehr Intensität
- Meersalz: hebt alle Aromen hervor feines Salz verteilen
- Pfeffer: nach Geschmack frisch gemahlen ist am aromatischsten
- Sojasauce: für Umami und Tiefe hochwertige Bio-Sauce verwenden
- Balsamico-Essig: balanciert den Geschmack mit leichter Säure gute Qualität macht viel aus
- Schwarze Bohnen oder Kidneybohnen: bieten pflanzliches Protein und Struktur weiche Bohnen lassen sich besser verarbeiten
- Walnüsse oder Sonnenblumenkerne: sorgen für Biss und zusätzliche Nährstoffe knackige Nüsse geben extra Geschmack
- Zarte Haferflocken oder Hafermehl: verbinden die Zutaten glutenfreie Flocken sind auch möglich
- Tomatenmark: für Farbe und leichte Fruchtigkeit am besten konzentriertes Mark wählen
Step-by-Step-Anleitung in Deutschland
- Kartoffeln kochen und stampfen:
- Kartoffeln in gleichmäßige Stücke schneiden und in reichlich Salzwasser auf mittlerer Stufe etwa fünfzehn Minuten kochen bis sie gar sind. Wasser abgießen Kartoffeln zurück in den Topf geben und mit einem Kartoffelstampfer ohne Mixer fein zerdrücken. So bleibt das Aroma erhalten und die Konsistenz wird locker.
- Gemüse anbraten:
- Das Pflanzenöl in einer großen Pfanne sanft erhitzen. Zwiebeln zugeben und auf mittlerer Hitze drei Minuten glasig braten dabei regelmäßig umrühren. Knoblauch würfeln Sellerie und alle Gewürze hinzufügen. Dann Sojasauce und Balsamico-Essig unterrühren und für weitere fünf Minuten braten bis alles duftet und das Gemüse weich ist.
- Bohnen hinzufügen und vermengen:
- Bohnen abspülen und abtropfen lassen. In die Pfanne geben und alles etwa eine Minute zusammen warm werden lassen dann den Herd ausschalten sodass das Gemüse nicht austrocknet.
- Bratenmischung zusammenbringen:
- Die Bohnen-Gemüse-Masse in den Topf zu den Kartoffeln geben Tomatenmark Haferflocken und Walnüsse dazugeben. Alles zunächst mit dem Kartoffelstampfer grob zerkleinern dann mit den Händen gründlich vermengen bis eine formbare Masse entsteht.
- In die Form geben und backen:
- Eine Kastenform mit Backpapier auslegen dabei Papier mit Überstand lassen. Die Masse portionsweise einfüllen dabei gut andrücken sodass keine Luftlöcher entstehen. Die Oberfläche glattstreichen und den Braten im auf einhundertneunzig Grad vorgeheizten Ofen etwa fünfzig Minuten goldbraun backen.
- Braten auskühlen und fest werden lassen:
- Den Braten nach dem Backen aus der Form nehmen und komplett abkühlen lassen. Er ist jetzt noch weich daher mindestens für drei Stunden ideal über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen damit er richtig schnittfest wird.
Wissenswertes
Reich an pflanzlichem Eiweiß aus Bohnen und Nüssen
Super Ballaststoffquelle und macht lange satt
Lässt sich wunderbar einfrieren
Mein Tipp Walnüsse geben dem Braten ein besonders nussiges Aroma meine Mutter bestand früher immer auf die Sonnenblumenkerne für eine herzhafte Note und bis heute genieße ich diese Version am liebsten mit cremiger Pilzsoße an verregneten Sonntagen.
Aufbewahrungstipps
Übrig gebliebener Braten hält im Kühlschrank bis zu fünf Tage am besten gut abgedeckt in einer Frischhaltebox oder in Backpapier eingeschlagen. Für längere Lagerung den Braten portionsweise einfrieren und vor dem Servieren langsam auftauen so bleibt die Struktur erhalten.
Zutaten austauschen
Wer keine Walnüsse verträgt nimmt stattdessen Sonnenblumenkerne. Kidneybohnen funktionieren genauso gut wie schwarze Bohnen. Haferflocken lassen sich bei Bedarf durch glutenfreie Varianten ersetzen. Für eine etwas deftigere Note passen ein paar Tropfen Flüssigrauch oder ein Schuss Tomatenketchup in die Masse.
Serviervorschläge
Der Braten schmeckt sowohl kalt als auch warm hervorragend mit klassischer Bratensauce Pilzrahmsauce oder fruchtiger Tomatenglasur. Dazu passen Kartoffelstampf Rosenkohl oder gebratenes Wurzelgemüse für ein richtig festliches Essen.
Historischer Bezug
Vegetarische und vegane Braten sind längst ein fester Teil vieler deutscher Festtagstafeln geworden. Seitdem ich dieses Rezept für meine Freunde gekocht habe ist es zu unserem traditionellen Weihnachtsessen geworden und die Kindheitserinnerungen an klassische Sonntagsbraten leben in dieser pflanzlichen Version weiter.
Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Rezepten
- → Welche Bohnen sind am besten geeignet?
Für diesen Braten eignen sich schwarze Bohnen oder Kidneybohnen. Beide bringen eine angenehme Konsistenz und Geschmack.
- → Wie wird der Braten besonders fest?
Nach dem Backen sollte der Braten mindestens drei Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank ruhen.
- → Kann ich den Braten glutenfrei zubereiten?
Nutze glutenfreie Haferflocken oder Hafermehl, um eine glutenfreie Variante zu erhalten.
- → Womit schmeckt der Braten am besten?
Besonders lecker mit Pilzsoße, Tomatenglasur oder saisonalem Gemüse als Beilage.
- → Kann ich Nüsse ersetzen?
Walnüsse lassen sich problemlos durch Sonnenblumenkerne für eine nussfreie Version tauschen.
- → Wie lange ist der Braten haltbar?
Gut gekühlt hält der Braten bis zu drei Tage frisch und lässt sich auch portionsweise einfrieren.