Anheften
Dieses kubanisch inspirierte Mojo-Rindfleisch gehört zu meinen Lieblingsrezepten für den Sommergrill. Die frische Marinade aus Zitrusfrüchten und Gewürzen verleiht dem Fleisch unglaubliche Aromen und macht es zart und saftig – bei uns zuhause inzwischen ein echtes Grillhighlight.
Zutaten
- Rinder Skirt Steak: sorgt für intensiven Fleischgeschmack und eignet sich besonders gut zum Grillen Man erkennt gute Qualität an einer tiefroten Farbe und feinen Fettadern
- Saft von einer großen Navel Orange: gibt herrliche Süße und Frische Bio-Orangen sind besonders aromatisch
- Saft von drei Limetten: sorgt für Säure und besondere Frische Saftige Limetten fühlen sich schwer an und geben besser nach beim leichten Druck
- Olivenöl: rundet den Geschmack ab und macht das Fleisch saftig Gutes natives Olivenöl extra bringt das meiste Aroma
- Frisch gehackter Knoblauch: bringt intensive Würze und Aroma Feste Knollen mit praller Schale verwenden
- Kosher-Salz: hebt die Aromen besonders gut hervor
- Gemahlener Kreuzkümmel: sorgt für eine warme und tiefe Geschmacksnote Frisch gemahlen schmeckt er am intensivsten
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: bringt Tiefe zum Gesamtaroma
- Getrockneter Oregano: fügt eine kleine herbe Note hinzu Am besten auf mediterrane Bio-Qualität achten
- Cayennepfeffer: verleiht eine angenehme Schärfe Wer es mild mag reduziert die Menge leicht
- Eine halbe Zwiebel in feine Streifen geschnitten: gibt dem Gericht Süße und Textur
- Frisch gehackter Koriander: bringt Frische ins Spiel Am knackigsten ist Koriander mit noch straffen grünen Blättern
- Grobes Salz und etwas Olivenöl zum Fertigstellen: geben dem Fleisch den perfekten Abschluss
- Limettenschnitze als Beilage: sorgen für extra Frische beim Servieren
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Fleisch vorbereiten:
- Die Rinder Skirt Steaks quer zur Faser in drei oder vier gleich große Stücke schneiden So nehmen sie die Marinade besser auf und lassen sich später einfacher handhaben
- Marinade anrühren:
- Orangensaft Limettensaft Olivenöl frisch gehackten Knoblauch Kosher-Salz Kreuzkümmel schwarzen Pfeffer Oregano und Cayennepfeffer in eine große Schüssel geben Mit einem Schneebesen solange verrühren bis sich das Salz und die Gewürze gelöst haben Die Marinade soll intensiv duften
- Fleisch marinieren:
- Die Fleischstücke nacheinander in die Schüssel legen und richtig wenden so dass alle Seiten von der Marinade bedeckt sind Die Zwiebelstreifen mit dazugeben und das Fleisch kurz darin wenden Bis alles bedeckt ist
- Kühlen und durchziehen lassen:
- Das Fleisch mit Marinade und Zwiebeln in einen verschließbaren Beutel oder eine große Schüssel mit Deckel füllen Möglichst viel Luft entfernen und das Ganze für mindestens zwei bis drei Stunden im Kühlschrank marinieren lassen Das Aroma zieht so richtig ins Fleisch ein
- Fleisch abtropfen lassen:
- Fleischstücke auf ein mit Küchenpapier ausgelegtes Blech legen und für einige Minuten abtropfen lassen So haftet die Marinade außen und das Fleisch wird schön gebräunt beim Grillen
- Grillen:
- Den Grill richtig heiß vorheizen Das Fleisch direkt über die Glut auflegen und nach drei bis vier Minuten wenden Auf der zweiten Seite grillen bis das Fleisch glänzt und die Säfte austreten Bei einer Kerntemperatur von etwa 53 Grad ist das Fleisch medium rare
- Fertigstellen und servieren:
- Das Fleisch ruhen lassen in halbzentimeterdicke Scheiben schneiden Den aufgefangenen Fleischsaft darüber geben Mit Olivenöl beträufeln grobem Salz und Koriander bestreuen Mit Limetten und eventuell frischen Zwiebelringen anrichten
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Das solltest du wissen
Sehr reich an Proteinen und gleichzeitig glutenfrei
Die Marinade sorgt für besonders zartes und saftiges Fleisch
Eignet sich perfekt zum Vorbereiten und ist flexibel für andere Fleischsorten nutzbar
Mir ist Koriander hier besonders wichtig weil er einen frischen Kick gibt und das Aroma perfekt ausbalanciert Besonders erinnere ich mich an einen Grillabend mit der Familie als mein Sohn zum ersten Mal freiwillig Koriander gegessen hat und seitdem ein großer Fan davon ist
Aufbewahrungstipps
Übrig gebliebenes Mojo Beef lässt sich für bis zu zwei Tage im Kühlschrank lagern Am besten luftdicht verpacken damit das Aroma erhalten bleibt Bereits aufgeschnittenes Fleisch bleibt besonders saftig wenn es mit etwas Marinade bedeckt und abgedeckt im Kühlschrank steht Zum Aufwärmen das Fleisch vorsichtig in der Pfanne mit etwas Brühe oder Wasser erwärmen – so bleibt es zart und trocknet nicht aus
Zutaten-Alternativen
Statt Skirt Steak kann man auch Flanksteak Hüfte oder Rumpsteak verwenden Die Garzeiten können sich jedoch leicht unterscheiden Wer keinen Koriander mag nimmt glatte Petersilie Für weniger Schärfe einfach weniger Cayennepfeffer nutzen
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Serviervorschläge
Zu Mojo Beef passen leichte Beilagen wie gegrilltes Gemüse frische Salate oder geröstete Kartoffeln Auch knuspriges Brot oder Maiskolben sind sehr lecker Dazu unbedingt Limetten zum Selbstbeträufeln mit auf den Tisch stellen
Kultureller Hintergrund
Mojo ist eine typische Marinade aus der kubanischen Küche die mit frischem Zitrussaft und vielen Gewürzen mariniert Sie wurde traditionell für Schweinefleisch entwickelt heute ist sie in Kuba und Amerika für viele Fleischsorten beliebt Das Zusammenspiel der Zutaten bringt echte Sommerstimmung auf den Teller
Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Rezepten
- → Was ist das Besondere an Mojo-Marinade?
Mojo kombiniert frische Zitrussäfte mit Knoblauch, Olivenöl und aromatischen Gewürzen. Diese Mischung sorgt für ein ausgewogenes, würziges und frisches Geschmackserlebnis beim Grillen.
- → Welches Fleisch eignet sich am besten?
Skirt Steak ist ideal, da es die Marinade perfekt aufnimmt und nach dem Grillen besonders saftig und zart bleibt.
- → Wie lange sollte das Fleisch marinieren?
Eine Marinierzeit von zwei bis drei Stunden genügt, damit das Fleisch die Gewürze und Aromen vollständig aufnimmt.
- → Welche Beilagen passen gut dazu?
Frische Limettenspalten, kräftiges Brot, Reis oder ein gemischter Salat harmonieren hervorragend mit dem würzigen Rindfleisch.
- → Wie erkenne ich den perfekten Garpunkt auf dem Grill?
Das Fleisch glänzt leicht und gibt beim Druck nach, wenn der Fleischsaft austritt – dann ist das Steak optimal gegart und herrlich saftig.