Anheften
Dieses Mutton Korma ist ein echtes Soulfood für kalte Tage und hat bei uns jeden Sonntag in der Familie für Begeisterung gesorgt. Zartes Lammfleisch in einer samtigen, aromatischen Soße – perfekt mit Reis oder Brot und wunderbar wärmend.
Beim ersten Versuch war ich überrascht wie komfortabel man in Deutschland hochwertige Gewürze finden kann und seitdem schwärmen alle Freunde regelmäßig davon.
Zutaten
- Mutton: ungefähr ein Kilo, am besten beim türkischen oder indischen Metzger kaufen, da das Fleisch hier besonders frisch ist
- Zwiebeln: für die Basis der Soße, je mehr du schneidest, desto intensiver wird das Aroma
- Knoblauch: frisch, am besten 3 große Zehen für das typische Aroma
- Ingwer: ein kleines Stück schälen und fein reiben für Frische im Geschmack
- Ghee: bringt Tiefe und einen vollen Geschmack, Butter geklärt gibt es im Asia oder Indialaden
- Joghurt natur: sorgt für feine Säure und macht das Fleisch zart, auf gute Qualität achten
- Kreuzkümmelpulver: für die charakteristische Würze, wenn möglich frisch mahlen
- Korianderpulver: gibt dem Gericht einen warmen Duft, guten Koriander erkennen Sie am süßlich-würzigen Geruch
- Schwarzer Pfeffer: am besten frisch gemahlen für volle Würze
- Gewürznäcken: kleine Menge reicht für das Aroma, ungemahlen direkt verwenden
- Rotes Chilipulver: hier unbedingt die indische Variante bevorzugen, nicht zu scharf wählen, sonst dominiert sie alles
- Schwarze Kardamomkapseln: intensiver Rauchgeschmack, optional verwendbar
- Kurkuma: für Farbe und eine würzige Grundnote, auf leuchtend gelbe Farbe achten
- Salz: nach Geschmack, feines Meersalz gibt die beste Balance
- Kashmiri Chilipulver: sorgt für satte Farbe und milde Schärfe, diese Chili ist oft im Asialaden erhältlich
- Grüne Kardamomkapseln: für den frischen Abschluss, Aroma einfach andrücken
- Garam Masala Pulver: am besten Mischung aus indischem Laden für vielschichtiges Gewürzprofil
- Cashewkerne und etwas Kokosraspel: gemixt für cremige Bindung, beides macht die Soße besonders samtig
Schritt-für-Schritt Anleitung
- Vorbereitung der Grundlagen:
- Zwiebeln in dünne Streifen schneiden und Ingwer sowie Knoblauch schälen und mit etwas Wasser zu einer feinen Paste pürieren. Das sorgt später für eine samtige Soße.
- Marinieren des Fleisches:
- Das gewaschene Fleisch mit Joghurt, Ingwer-Knoblauch-Paste, Salz, Korianderpulver, Chilipulver, Kreuzkümmel und Kurkuma in einer Schüssel gut vermengen. Mindestens 30 Minuten ziehen lassen, so wird das Mutton besonders zart und geschmacksintensiv.
- Anschwitzen der Basis:
- In einem großen Schnellkochtopf Ghee behutsam erwärmen, dann Nelken, schwarze und grüne Kardamomkapseln sowie die geschnittenen Zwiebeln zugeben. Die Zwiebeln unter regelmäßigem Rühren langsam goldbraun rösten. Das gibt die Tiefe des Gesamtaromas.
- Mutton anbraten und langsam schmoren:
- Das marinierte Fleisch mit in den Topf geben und mehrfach kräftig anbraten. Nach und nach die restlichen Gewürze (außer Garam Masala) untermischen. Unter mittlerer Hitze eine halbe Stunde schmoren, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist, zwischendurch immer wenden.
- Druckgaren und Verfeinern:
- Etwa einen halben Becher Wasser dazugeben und den Schnellkochtopf verschließen. Nach zwei Druckstößen das Fleisch prüfen und die Hitze abstellen. Nach dem Öffnen Cashew-Kokospaste und Garam Masala einrühren. Noch drei Minuten sanft einkochen lassen, bis die Soße richtig cremig ist.
- Anrichten:
- Das fertige Mutton Korma in eine Schüssel geben und mit Reis (Basmati) oder frischem Fladenbrot servieren.
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Meine Lieblingszutat im Korma sind die Kardamomkapseln weil sie diese feine orientalische Note ins Gericht bringen An Familienfesten ist das erste Löffelprobieren immer der schönste Moment weil dann der Duft von gebratenen Zwiebeln und Gewürzen alle begeistert.
Aufbewahrung und Lagerung
Mutton Korma hält sich im Kühlschrank gut zwei bis drei Tage in einem dichten Behälter Durch das Ziehen im Kühlschrank wird das Fleisch nach einem Tag sogar noch zarter und die Gewürze verbinden sich intensiver Das Gericht lässt sich außerdem portioniert einfrieren und einfach im Topf oder in der Mikrowelle langsam wieder erwärmen
Zutaten ersetzen
Falls kein Mutton erhältlich ist kann auch Lammfleisch oder gutes Rindfleisch verwendet werden Ghee lässt sich zur Not durch Butterschmalz oder Öl ersetzen Sollte keine Cashewpaste vorhanden sein gelingt auch blanchierte Mandeln oder einfach etwas Sahne um die Konsistenz zu binden Den Joghurt kann man mit Crème Fraîche oder Schmand austauschen wenn etwas mehr milde Säure erwünscht ist
Servierideen
Wer mag garniert das Korma beim Anrichten mit frischem Koriander und gehackten Cashews Neben Basmatireis passen vor allem selbst gemachte Naan oder indische Parathas dazu Für ein komplettes Menü harmonieren leicht eingelegte Zwiebelscheiben und knackiger Gurkenrelish besonders gut
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Geschichte und Herkunft
Korma stammt ursprünglich aus der Moghul-Küche auf dem indischen Subkontinent Die Kombination aus langsam gegartem Fleisch und nussiger Soße ist ein Klassiker der seit Jahrhunderten in Festtagsküchen serviert wird Auch in Deutschland findet Korma gerade Anklang weil es aromareich und doch mild ist und deshalb auch Familien mit Kindern begeistert
Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Rezepten
- → Wie bleibt das Mutton besonders zart?
Das Fleisch wird durch die Joghurtsäure und das langsame Schmoren im Druckkochtopf besonders zart.
- → Welche Beilage passt am besten?
Zu Mutton Korma werden traditionell Reis oder frisches Naan serviert, um die Sauce aufzunehmen.
- → Wodurch wird die Sauce so cremig?
Cashew-Kokos-Paste sowie Joghurt sorgen für eine samtige und cremige Textur der Sauce.
- → Wie gelingt das typische Aroma?
Die Mischung aus frisch gemahlenen Gewürzen wie Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom und Nelken prägt das Aroma.
- → Kann das Gericht schärfer gewürzt werden?
Die Schärfe lässt sich durch Zugabe von mehr Chilipulver oder frischen Chilis nach Geschmack anpassen.