Anheften
Dieser sonnige Schmorbraten mit reichlich Sauce ist seit Jahren unser Familienklassiker an kühlen Sonntagen und steht für Gemütlichkeit pur am Esstisch Ich liebe dieses Rezept weil das Fleisch butterzart wird und die Sauce sich perfekt mit Kartoffeln oder Klößen verbindet
Beim ersten Versuch war ich überrascht wie leicht alles funktionierte und inzwischen gehört dieser Braten fest in unsere Familientradition
Zutaten in Deutschland
- Rinderbraten: etwa eineinhalb Kilo Schulter oder Brust besonders saftig und aromatisch Tipp wähle ein Stück mit feiner Marmorierung das bleibt schön zart
- Olivenöl: sorgt für Röstaromen und hilft Gemüse wie Fleisch anzubraten Achte auf ein natives Öl für besten Geschmack
- Zwiebeln: geben Süße und bilden eine aromatische Basis Frisch und fest kaufen da sie beim Schmoren zerfallen sollen
- Karotten: bringen eine natürliche Süße und leuchtende Farbe ins Gericht Wähle knackige Möhren für mehr Geschmack
- Sellerie: verleiht Tiefe und milden Würzton Stangen sollten frisch und nicht faserig sein
- Knoblauch: unterstreicht die Sauce mit feiner Schärfe und rundem Aroma Frische Knollen nehmen sie geben mehr Geschmack ab
- Rinderbrühe: für Würze und Fülle im Sud Am besten eine kräftige Brühe wählen gern auch selbst gekocht
- Rotwein: bringt ein rundes Aroma und hilft beim Schmoren auf Qualität achten nicht zu herb wählen
- Tomatenmark: intensiviert Geschmack und Farbe vom Sud Achte auf kräftiges Mark ohne Zusätze
- Thymian getrocknet: bringt Kräuternoten und passt bestens zum Rind Hier lohnt ein Bio Gewürz für volles Aroma
- Rosmarin getrocknet: gibt einen würzigen Duft frisch gemörsert noch intensiver probieren
- Salz und Pfeffer: für die Grundwürze Hochwertiges Salz wie Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer sind ein Muss
- Lorbeerblätter: steuern eine feine Bitternote bei Am würzigsten direkt vor dem Schmoren zugeben
- Petersilie: frisch gehackt sorgt als Garnitur für Frische und Farbe Ich nehme die Blätter und Stiele für maximales Aroma
Schritt für Schritt Anleitung in Deutschland
- Anbraten des Fleisches:
- Das Fleisch rundum im heißen Olivenöl kräftig anbraten etwa sieben Minuten Jede Seite muss schön gebräunt sein das ist wichtig für die Geschmackstiefe Das Fleisch dann herausnehmen und beiseite legen
- Gemüse andünsten und aromatisch machen:
- Zwiebeln Karotten und Sellerie in denselben Topf geben Gemüse bei mittlerer Hitze mindestens fünf Minuten braten immer wieder umrühren bis alles weich ist Die Zwiebeln sollten glasig werden aber noch keine Farbe nehmen
- Knoblauch und Tomatenmark rösten:
- Den fein gehackten Knoblauch zugeben und eine Minute mitdünsten Dann das Tomatenmark einrühren und umrühren bis es duftet Ein kurzes Anrösten bringt intensive Farbe und Geschmack
- Abgießen und abschmecken:
- Mit Rotwein und Brühe ablöschen Dabei am Topfboden die Röststoffe gut lösen aufkochen lassen die Mischung soll kräftig blubbern Thymian Rosmarin Salz Pfeffer und die Lorbeerblätter einrühren so verteilt sich das Aroma optimal
- Fleisch zurückgeben und schmoren:
- Den angebratenen Braten zurück in den Topf legen und den Deckel fest aufsetzen Im vorgeheizten Ofen bei einhundertfünfzig Grad mindestens zweieinhalb Stunden schmoren lassen Zwischendurch einmal wenden falls nötig Das Fleisch soll weich und zart sein
- Braten ruhen lassen und Sauce vollenden:
- Den fertigen Braten aus dem Sud heben und kurz abgedeckt ruhen lassen In dieser Zeit die Sauce nach Belieben pürieren für extra Cremigkeit Die Sauce durch ein Sieb streichen ergibt einen besonders feinen Fond
- Servieren und garnieren:
- Den Braten in Scheiben schneiden auf einer Platte anrichten und mit der heißen Sauce übergießen Mit frischer Petersilie bestreuen Sofort servieren
Das musst du wissen
Reich an Eiweiß und Eisen ideal für die ganze Familie
Restesicherheit
der Schmorbraten schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser
Lässt sich portionsweise einfrieren
und problemlos aufwärmen Ich liebe es wie der Rosmarin in dieser Sauce zur vollen Geltung kommt und schon als Kind habe ich die Sauce immer mit Brot aus der Schüssel geputzt Bei uns sorgt der Duft vom Schmorbraten immer für Vorfreude auf das Essen
Lagerungtipps
Kaltstellen bleibt der Schmorbraten bis zu drei Tage frisch abgedeckt im Kühlschrank Am besten in Scheiben schneiden und extra viel Sauce zum Lagern dazupacken Zum Aufwärmen Braten und Sauce langsam bei kleiner Hitze erwärmen so bleibt das Fleisch zart Die Sauce eventuell mit etwas Brühe strecken falls sie zu dick wird
Zutatenwechsel
Kein Rotwein im Haus dann funktioniert Traubensaft plus ein Esslöffel Balsamico als milde Alternative Das Gemüse kann frei nach Vorrat variiert werden Petersilienwurzeln Pastinaken oder Lauch bringen ebenfalls Aroma Wer keinen Rinderbraten findet nimmt Wildschwein Schulter die Schmorzeit bleibt gleich
Serviervorschläge
Klassisch schmeckt der Schmorbraten mit Salzkartoffeln Klößen Nudeln oder Baguette Besonders cremig wird es mit Kartoffelpüree Für frischen Kontrast passt ein grüner Salat oder Apfelrotkohl Meine Familie liebt es wenn wir noch ofenfrische Brötchen dazu reichen
Tradition und Geschichte
Schmorbraten ist in Deutschland tief verwurzelt vor allem sonntags war Braten immer ein Zeichen von Zusammenhalt Oft wurde das Gericht schon am Vorabend vorbereitet damit der Duft am nächsten Tag das ganze Haus erfüllt Diese Tradition lebt bis heute in vielen Familien weiter und sorgt für echte Wohlfühlmomente
Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Rezepten
- → Welche Fleischstücke eignen sich am besten?
Rinderbraten aus Schulter oder Brust bieten viel Geschmack und werden beim Schmoren besonders zart.
- → Kann ich den Schmorbraten ohne Rotwein zubereiten?
Statt Rotwein lässt sich auch nur Rinderbrühe verwenden, so bleibt der Geschmack mild und vollmundig.
- → Wie gelingt die Sauce besonders aromatisch?
Durch das kräftige Anrösten von Gemüse und Tomatenmark sowie die Verwendung hochwertiger Brühe bekommt die Sauce viel Geschmack.
- → Wie lange sollte das Fleisch schmoren?
Für beste Zartheit empfiehlt sich eine Schmorzeit von etwa 2,5 Stunden bei niedriger Temperatur im Ofen.
- → Welche Beilagen passen dazu?
Kartoffelpüree, Knödel oder frisches Baguette harmonieren besonders gut mit dem Schmorbraten und der Sauce.